Bräunlicher Scheckenfalter ( Melitaea trivia)

 

Dieser kleine Scheckenfalter ist sehr selten. Er ist auf den ersten Blick leicht mit dem roten Scheckenfalter ( Melitaea didyma) zu verwechseln. Das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal ist der auffälliger Sexualdichroismus (Unterschiedliches Erscheinungsbild von männ. und weibl. Faltern) welches beim trivia fehlt. Weiters entwickelt trivia (im Gegensatz zum didyma), in NÖ,  eine starke zweite Generation mit mehr Individuen als bei der ersten Generation. Die Hauptflugzeit erstreckt sich nach meinen Beobachtungen Ende Mai-Anfang Juni und Ende August-Anfang September. In " guten " Jahren ( z.b.2008) ist diese Art, Anfang September einer der häufigsten in ihrem Fluggebiet. Die Entwicklung der Raupen konnte ich auf den zwei abgebildeten Königskerzen-Arten beobachten. Je nach Standort der Pflanze entwickeln  sich die Raupen verschieden schnell. Von der zweiten Generation werden Pflanzen in günstiger Lage öfter belegt, so das verschiedene Raupenstadien an einer Pflanze beobachtet werden können. Erstaunlich ist das die Raupen, auch an sonnig milden Wintertagen hervor kommen.

Andreas Pospisil 

 
 
 
  Paarung 2.Generation im September   Unterseite
 
 
 
 
  Eiablage auf Verbascum densiflorum Großblütiger Königskerze    
 
 
 
 
  Eiablage auf Verbascum densiflorum   Diese kümmerliche Pflanze, auf einem sehr günstigen Standort, war vielfach belegt!
 
 
 
 
  Auf einem Blatt allein schon 4 Gelege   Eiablage auf Verbascum nigrum Schwarze Königskerze
 
 
 
 
  Eiablageplatz an südseitigem Waldrand zu einem Holzlagerplatz   Nahaufnahme des Eigeleges
 
 
 
 
  Eigelege kurz vor dem Schlupf der Raupen   frisch geschlüpfte Raupen
                                                                                                                                   
 
 
 
  Raupen einen Tag später   und nach der ersten Häutung
 
 
 
 
  Achtung genau betrachten! Verschieden Stadien der Raupen leben zusammen an einer Pflanze.   Anfang Oktober sind die Raupe nur mehr selten, an warmen Tagen, zu sehen.
                                
 
 
 
  Im warmen Winter 2007 konnte ich diese Raupen am 10.Jänner!! fotografieren.   Überwinterte Raupe Ende Februar beim " Sonnen"
 
 
 
 
  Raupennest Anfang März   und schon größere Anfang April
 
 
 
 
  ausgewachsene Raupe    Sehr helle Variante der Raupen, der Pflanze angepasst
 
 
 
 
   Mache Raupen bekommen solche dunkle Flecken, was aber nach meinen Beobachtungen die Entwicklung nicht beeinträchtigt.   frische Puppe, sehr schwer zu finden
 
 
 
 
  Puppe vor dem Schlupf, es ist auch das Gespinst welches um jede Puppe angefertigt wird zu erkennen.   frische geschlüpfter Falter beim " trocknen "
 
 
 
 
  links der weibl. und recht der männl. Falter   Oberseite weibl. Falter
 
 
 
 
  Die Unterseite ist prächtig und variiert in der Helligkeit    
 
 
 
 
 
  Oberseite männl. Falter