Postillon ( Colias crocea)
Der Postillon ist
ein Wanderfalter. Er wandert alljährlich von südlicheren, frostfreien Gebieten
nach NÖ, und vermehrt sich hier von Juni bis in den Herbst hinein. Die
fotografierte Eiablage konnte ich sogar schon Ende Mai in den Voralpen ( 600m ),
auf einer frisch gemähten Futterwiese beobachten. Die Raupen entwickelten sich
am gewöhnlichen Hornklee und übersiedelten, wenn vorhanden, auch auf
Hufeisenklee. Bis zum Falter dauerte die Entwicklung 6-7 Wochen. Die zweite
Generation ist häufiger und durch Ihre lange Flugzeit leichter zu finden. Im
Oktober ist der Postillon, auf wärmebegünstigten Wiesen, oft der häufigste Falter. Der
erste Frost beendet die Flugzeit und die weitere Entwicklung, den auch die Raupe
verträgt keinen Frost.
Andreas Pospisil
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Weibchen, helle Form f.helice, bei der Eiablage |
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Nach fünf Tagen schlüpften die Raupen |
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Raupe 3 Tage später mit typischem Fraßbild |
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Jungraupe 10 Tage mit grüner Farbe |
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größere Abbildung der 14 Tage alten Raupe |
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Raupe vor der letzten Häutung |
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ausgewachsene Raupe, im Juni nach 3-4 Wochen |
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frische Puppe 2 Tage später |
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die Puppe verfärbt sich immer mehr gelb |
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Puppe am Tage des Schlupfes, leider ist der Gürtel
abgerissen. |
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Diese wunderschöne Puppe ist vom einem männ.
Falter. Die Raupe suchte sich unser Fliegengitter (an der warmen Westseite)
als Verpuppungsort aus. |
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weibl. Falter frisch geschlüpft |
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männlicher Falter |
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nur im Flug ist die Oberseite zu sehen |